Die diesjährige Vereinsreise führte uns in die Innerschweiz.

 

Zehn Teilnehmer trafen sich zur Turnerreise in einem Café in Beckenried,
noch etliche Turner waren anfangs etwas müed,
Myriam, Egzon und Urs Jordi nahmen auf die Klewenalp die Gondelbahn obsi,
die anderen Teilnehmer wanderten – ihre Konditon muss Top si.
Durch leuchtende Herbstwähler über Stock und Stein,
prächtige Herbstwiesen – eitler Sonnenschein,
bei der Rast lockt die Aussicht zum Vierwaldstättersee, es ist wunderbar,
der See wie ein norwegischer Fjord und der Blick zum Rigi sogar.
Dann wurde es mega-steil,
man erreicht die Klewenalp heil.
Geschafft waren l‘200 Höhenmeter,
vielen Dank für den Wanderbericht Peter.
Auf der Klewenalp wartet auf uns das verdiente Bier,
in einem Gehege erblicken wir Murmelis, das Alpentier.
Danach galt es beim Alpengaudi mitzumachen,
es war eine tolle Sache, man konnte lachen.
Beim Garettenrennen zeigten „Smoke on the water“ Kuno und Schüppi,
einen gelungenen Wechsel, fast gleich wie der Matthias Hüppi.

 

Gesangseinlage

TV Gaudi
(C. Mc Donald 1988 /U. Jordi 2017)

Mir wärfe sogar dWanderschuh,
die chömme ou im Kreis nit zur Ruh ;
Bim Mälche gits kei Plan B,
dr Bäsu seit „No Milk today“.

TV Gaudi uf der Klewenalp,
TV Gaudi, mir gniesse’s,
TV Gäudi, mänge Sunnestrahl,
bi üs heisst Devise,
mir könne kei Krise,

Yeah

Dr Egzon, isch voll im Elemänt,
bim Chrüterquiz er Düft erkännt,
er seit er übe für dSchnupperlehr,
motiviert, sig er sehr.

Im Schlofgemach i lauer Nacht,
dr Aktuar sorgsam übers Chüsi wacht,
derweil hets Myriam sChüsi i Beschlag no,
und der Refrain ertönt ä so:

TV Gaudi uf der Klewenalp,
TV Gaudi, mir gniesse’s.
TV Gaudi, mänge Sunnestrahl,
bi üs heisst Devise,
mir chönne kei Krise,
mir schaffe das!
Wou-Wou, mir schaffe das.

Aha!

Für die Ersten gibt es keinen Thron,
Kuno und Schüppi haben die Nase vorn.
Dann begeben wir uns zum Restaurant Tannibüel unserem Übernachtungsort,
die Jungmannschaft fabrizieren dann genüsslich einen irren Ballsport,
bei diesem geht es zu, und zwar heftig,
und die Kontakte sind etwas deftig.
Im Restaurant fragt die Serviertochter vielmals „Dörft ig Ihne no etwas bringe?“
Währenddessen etliche mit einem Ohr verfolge, ob dr FCB dr FCZ kann niederringe.

Die morgendliche Wanderung führt zur Stockhütte ins warme Restaurant,
ein Jass wird geklopft, diverse Cafés genehmigt, man ist nicht pressant.
An diesem Sonntag hielt der Winter Einzug,
die Zeit vergeht wie im Flug.
Nun steigen wir auf Richtung Twäregg,
schon sind ein paar Kilo weg.
Wir begegnen Bogenschützen, die im Wald ihren Sport ausüben,
nun zeigt sich wieder die Sonne, nichts kann unsere Laune trüben.
Wir erreichen die Twäregg, eine Höhe mit schöner Aussicht,
herrlicher Blick zu den nahen Seen, es fehlt nur die Weitsicht.
Bald befinden wir uns bei der Gondelbahn oben,
für die tadellose Organisation ist Thomas zu loben.

Urs Jordi

 

 

 

 

 

 

 

Turnerreise 2015

Die diesjährige Vereisreise stand ganz im Zeichen des 50-Jahre -Jubiläums. Aus diesem Grund dauerte der Ausflug nicht wie normal zwei sondern vier Tage.
Bereits früh am Morgen machte sich eine muntere Schar Vereinsmitglieder auf, Richtung Ostschweiz. Nach Gardasee und Oberstdorf im Allgäu, hatte mann sich bei der diesjährigen Jubiläumsreise für einen Aufenthalt im Inland entschieden.
Nach einem Kaffestopp wurde nun das definitive Programm festgelegt. Infolge eines Föhnsturmes und des bevorstehenden Wetterwechsels wurde der Pizol links liegen gelassen und wir fuhren auf den Kerenzerberg.
Nun galt es erstmals die Wanderschuhe zu schnüren, wobei jedoch einige Unterhalts-Sünden zum Vorschein kamen. Für den heutigen Tag mussten diese ausgelatschen Finken jedoch noch reichen.Extra für uns wurde nun der Sessellift angeworfen und wir schaukelten bei reichlich Herbstwind in die Höhe.


Oben angekommen unternahmen wir nun eine kleine Wanderung zum idyllisch gelegenen Talalpsee. Einmal rundum, eine kleine Rast mit Speck und dann wieder zurück zur Bergstation wo es etwas zu Essen gab.
Mittlerweilen hatte das Wetter total umgeschlagen und die Bahnverantwortlichen stellten den Sessellift ab. Die beiden "Senioren" konnten deshalb mit einem Kleinbus mit Chauffeur die Talfahrt bestreiten.
Der Rest der Truppe fasst die bereitstehenden Trottinett und machte sich bei strömendem Regen auf die Fahrt. Als alle unten heil angekommen waren, zeigte sich rasch, dass gute Regenkleider doch schon einen Nutzen haben können.
Auch die kaum vorhandenen Bremsen an den Fahrzeugen gab ettliches zu diskutieren. Ob es nur am Regen lag oder ob die Trottis auch bei Trockenheit immer knapp am Limit zu beherschen sind, lies sich nicht schlüssig eruieren.
Auf dem Weg zu unserem ersten Hotel, wurden noch die Unterhalts-Sünden am Schuhwerk beseitigt. In Walenstadt angekommen war dann Zimmerbezug, Kleider tocknen, duschen, Abendessen und eine erste Jassnacht angesagt.

Am zweiten Tag ging es direkt vom Hotel zu Fuss Richtung Quinten. Zuerst gemütlich dem Walensee entlang, bog der Weg schon kurz nach dem Dorf ab und es folgte eine steile, nicht mehr endend wollende Forststrasse.
Immer mit dem Wissen, dass die ganze erklommene Höhe auch wieder hinunter gewandert werden muss, versuchte jeder seinen eigenen Wander-Rythmus zu finden.
Nach einem kurzen Sammelhalt ganz oben, ging es dann durch unwegsame, rutschige Waldpartien wieder hinunter, wobei der wieder einsetztende Regen nicht wirklich von Vorteil war.
In Quinten angekommen konnten wir uns in einem der beiden Restaurants verpflegen und auf das Schiff warten, welches uns dann nach Murg brachte.
Der zweite Teil des Tages verbrachten wir dann in und um Bad Ragaz. Ein Teil der Gruppe machte einen kleinen Marsch in die Taminaschlucht, der andere  Traktoren- und Jasskunde (oder war es umgekehrt?) bei einem erfrischenden Getränk.
Letztlich fand man sich abends im Hotel wieder um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen und die erlangten Jass-Fähigkeiten in die Aufbesserung des Reisekässelis zu investieren.

Am dritten Tag ging es dann in aller Hergottsfrühe Richtung Engadin. In S-chanf wartete unser Guide für die bevorstehende Wanderung in den Nationalpark. Nachdem der Teffpunkt im zweiten Anlauf gefunden wurde, erwartete uns Gregor schon.
Nach einer ersten kurzen Informationsrunde zogen wir los. Schon bald konnten wir die ersten Hirsche bei Ihren Brunftrufen hören, was bei einigen Turner ebenfalls zu kommischen Lauten führte.
Tiefer im Tal drinn bekamen wir dann auch ettliche dieser Hirsche zu Gesicht, wobei die mitgebrachten Feldstecher und voralllem das Fernrohr von Gregor tolle Dienste taten.


Die Mittagsrast machten wir auf einem ausgewiesenen Platz von wo wir nach dem Essen noch ein paar Meter weiter  zu einem Ausichtspunkt wanderten. Von hier erspähten wir dann auch noch einige Steinböcke die sich das Geschehen von oben herab anschauten.
Mit vielen schönen Natureindrücken und Informationen unseres Guides machten wir uns im laufe des Nachmittags wieder auf den Rückweg wobei wir von den anwesenden Murmeltieren auch schon mal "ausgepfiffen" wurden.
Wieder beim Startpunkt angekommen, genehmigten wir uns zusammen mit Gregi noch ein Bier und ein "Plättli". Die älteren unter uns durften auch schon mal ein themperiertes Bier bestellen.
Anschliessend haben wir unser Hotel bezogen und uns auf einen weiteren Jassabend vorbereitet. Die Jüngsten stürzten sich später dann auch noch ins pulsierende Nachtleben von Zernez.

Der letzte Tag führte uns nach Scuol wo es sich zu entscheiden galt, entweder Berg oder Wasser, sprich Motta Naluns oder Therme Scuol. Die Jüngeren zog es nach den Strapazen der vergangenen Tage eher ins Bad, die Älteren hatten noch nicht genug "Chempe" und machte einen Ausflug auf den Berg. Nach reichlich Sprudel-Dampf-Sauna-Tüechli-Wedel-Erlebnissen genossen die Youngsters ein gepflegtes Mittagessen mit einer budgetmässigen Punktlandung.
Die Oldies verfolgten in der Höhe ähnliche Ziele und schwangen sich zum Abschluss nochmals auf Trottinetts, diesmal mit Bremsen.
Unten trafen sich dann alle wieder zur gemeinsamen Rückreise. Nachdem auch noch die Parkgebühr endlich bezahlt werden konnte ging es los.
Beim Bahnverlad zum Vereinatunnel erfolgte dann wie befürchtet der Exodus zu Kiosk und Toilette. Die Brisanz einer zu langen Abwesenheit vom Fahrzeug, war wohl bis zum Schluss einigen wenigen nicht bekannt.
Als dann auch die letzten Streuner eingeladen waren, ging es mit kurzem Pipihalt in Glarus wieder nach Hause, wo das Empfangskomitee bereits wartete.

Merci Thömu
 

Und hier noch die humoristische Abhandlung von Urs Jordi anlässlich der GV 2016

A dr ussoerdentliche GV hei mir sdörfe verkünde,
üse Jubiläumsreise goht i dOstschwyz und Graubünde,
dBesammlung am Viertuvorsiebni isch früh,
aber si fasch aulli pünktlich zwäg, ou dr Flüh.
Scho gli erreiche mir uf em Kerenzebärg Filzbach,
dr Alain gseht dass mini Sohle vo drTreckingschuh si es bitzeli flach.
Mit em luftige Sässulift schaukele mir zu Station Häberschwänd,
sWätter verschlächtert sich und vo dr Churfirschte gseht me kei Wänd,
mir wandere sofort los durch Wald zum idyllisch glägene Talalpsee,
dä Räge isch gmäldet worde  - durchs Sandra euse Solothurner Wätterfee.
nun gohts zrück zur Häberschwänd wo mer hei Ikehr,
es wird gjasst und sWätter verschlächtet sich sehr,
bim Mittagässe luege 28 skeptischeAugepaar abe Richtung Walensee
worum 28 Augepaar? Drum wül die 14 Teilnehmer scho doppelt gseh!
Per Trottinett fahre vüu Turner abwärts bi ahaltende Räge,
die TV-Mitglieder si scho immer bekannt as es bitzeli verwäge,
dBremse sind ou nit okay, so dass das Fahre überhaupt nit tut fäge,
wohlbehalte chöme zFilzbach a, das isch Wichtigst, das cha me säge.
Am Obe beziehe mir in Walenstadt die Hotelzimmer,
es wird gut gässe u e gemütliche Jass geklopft wie immer,
glichzytig erwaret der FC Basel in Florenz e heisse Tanz,
ir italienische Liga isch Fiorentina führend, mit Glanz,
bim Siegesgol vom Elneny für e FCB gerotet eine vo us i Trance,
e Jubelschri ertönt wie ir Turnhalle, usgstosse, düre Steiner Franz.
DWanderig  uf Quinten bi Räge isch keis lichts Unterfange,
aber dTurner si fit, und de muss me um kine Bange,
Am Nomitag bsuche mir Bad Ragaz mit em schöne Kurpark,
do stöh ou Kunstfigure, die beidrucke dGescht sicher stark.
Die eine Gruppe wandert durch die imposanti Taminaschlucht,
der Fluss het sich i Kalk rigfrässe mit ener grosse Wucht,
am Samschtimorge heisst früch ufstoh und scho gli verschiebe,
es goht is Ungerengadin, dass einige Teilnehmer sehr liebe,
e happige sächsstündige Wanderig tü mer jetzt absolviere,
me erwartet, dass mer im Nationalpark zgseh vüu Wüldtiere,
dr Parkinstruktor brichtet über Park und Tier sehr interessant,
du bruchsch Geduld zur Beobachtig, musch nit näh pressant,
dTeilnähmer wärde nit enttüscht und weiss der Geier,
sie gseh Hirsche, Steiböck, Murmeli und sogar Bartgeier.
Mir übernachte in Zernez; dört wird ou wider gspielt mänge Jass,
ig hoffe, Dir heits jetzt a dr folgende Ilage es bitzeli Spass.

 

Gschobe/Obe (Warren Zevon/Linda Ronstadt 1973/U. Jordi 2015)

S’Jasse uf de Reise isch immer e tolli Sach,
dr Alkoholgehalt isch höher as Niveau,
und uf einisch ertönt e Krach,
Gschobe/Obe, ig schiebe/Unge,
dass isch e bekannte Deal,
wenn Du wosch im Jasse gwünne,
muesch mit Finte bewappnet si.
Dr Sämu und dr Lüku grote verbal i d’Hoor,
d’Emotione stiigge witer
und mir singe aulli im Chor:
Gschobe/Obe, ig schiebe/Unge,
dass isch e bekannte Deal,
wenn Du wosch im Jasse gwünne,
muesch mit Finte bewappnet si.
Gschobe/Obe, ig schiebe/Unge,
mi Song isch jetzt am Änd,
i danke Euch fürs Lose,
und s’Klatsche mit de Händ.

 

Am Sunntig wfahre mir nach Scuol und lueg do,,sWätter wird besser,
Gruppe 1 ungernimmt e chlini Wanderig, Gruppe 2 betätigt sich as Wellnesser,
sWellness entpuppt sich immer mehr als Big Business,
aber es zieht vor allem wöull s hülft abbaue der Stress.
DWanderer fahre de vom Motta Naluns mit em Trotti runter,
abwärts goht’s richtig munter,
dr Andy verwüscht e Kurve nit so glorrich,und schön,
er rettet sich elegant und het glücklicherwise kei Mön.
So ändet ä interessante und schöne Jubiläumsturnerreise ohni Fähler,
Merci Vü Mol Thomas, für perfekti Organisation und s Auto vor drFa. Stähler.

Urs Jordi